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Pingree. Sanskrit Astronomical Tables in England

Datum 05 Sep 2026
Pingree. Sanskrit Astronomical Tables in England

David Pingree beschrieb die sanskritischen astronomischen Tafeln in englischen Sammlungen: Handschrift für Handschrift, mit Angabe der Epoche, der Parameter und der Verwandtschaft der Texte. Das ist keine Lektüre, sondern ein Nachschlagewerk — aber ein Nachschlagewerk von einer Art, wie es sie zur indischen Astronomie kaum gibt.

Die zweite Hälfte des Buches, «Analysis of tables», ist wertvoller als die Verzeichnisse: Dort druckt Pingree die Zahlen selbst ab, die Dhruvas und die Differenzen, und an ihnen lässt sich eine Tafel selbst dann erkennen, wenn ihr Titel verloren ist.

Für uns hat das Buch zwei Dinge geleistet. Erstens nannte es Makarandas Epoche ausdrücklich: «The Makaranda of Makaranda… composed in Saka 1400 = A.D. 1478» — eben jene, die wir aus dem Korpus über den gemeinsamen Faktor der vier Korrekturen abgeleitet hatten. Zweitens wies es den Weg für die weitere Suche: Die Planetentafeln des Makaranda behandelt Pingree nicht hier, sondern in seinem zweiten Katalog, dem über die amerikanischen Sammlungen, auf den Seiten 39b–46b.

Dieser zweite Katalog — «Sanskrit Astronomical Tables in the United States», Transactions of the American Philosophical Society 58.3 (1968) — ist frei nicht zugänglich: weder auf archive.org noch in anderen Kopien, nur über JSTOR und Druck auf Bestellung.

Dieses Buch musste neu erfasst werden. Die Textebene auf archive.org taugt nichts: Dort wurde das englische Buch mit einem Devanagari-Modell gelesen, und heraus kam Unrat. Unsere Erfassung liegt daneben.

Angaben zur Ausgabe: 187 Seiten, 6,4 MB.

Das Buch ist erfasst: Neben dem PDF liegt ein fortlaufender Text in der Kodierung UTF-8, in dem die Seiten durch Zeilen der Form ===== стр N ===== getrennt sind. In einer solchen Datei lässt sich bequem suchen und mit Seitenangabe zitieren.

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