Nakshatra Mrigashira
Das Nakshatra Mrigashira (das 5. von 27 Nakshatras, 23° 20′ Stier — 6° 40′ Zwillinge).
«Denen, deren Mond in diesem Nakshatra weilt, fehlt es an Festigkeit und Beständigkeit, bisweilen sind sie sogar schüchtern, sie haben eine gute Rede, sind energisch, reich und geben sich Liebesvergnügungen hin» (Varahamihira).
Allgemeine Hinweise: das Symbol von Mrigashira ist der Hirsch, und ihre herrschende Gottheit ist der Mond. Wörtlich bedeutet Mrigashira «Hirschkopf». Einst geschah es, dass der Schöpfer Brahma von Begehren nach seiner eigenen Tochter entbrannte. Das erschrockene Mädchen nahm die Gestalt einer Hirschkuh an (das vorangehende Nakshatra Rohini, «die rote Hirschkuh», das von Brahma beherrscht wird) und floh in den Himmel, aber ihr lasterhafter Vater verkörperte sich in einem Hirsch und begann, sie zu verfolgen. Um das Mädchen vor dem ihr drohenden kosmischen Inzest zu retten, kühlte der Gott Shiva den Eifer Brahmas ab, indem er dem Hirsch den Kopf abschlug, der als Nakshatra Mrigashira am Himmel zurückblieb. Nimmt Saturn als Herrscher des 7. Hauses dieses Nakshatra ein, so weist das oft auf eine unglückliche Ehe oder auf Zwistigkeiten hin, die infolge unbedachter Liebesregungen geschehen, was eben dieser Mythos illustriert.
Da Hirsche scheue, furchtsame und nervöse Geschöpfe sind, deren Los ruhelose Sprünge und Wanderungen in der ständigen Suche nach Nahrung und Sicherheit sind, so sind die Haupteigenschaften von Mrigashira — die Erforschung der Dinge und ihre Suche. Mrigashira trägt zudem einen Zustrom von Weichheit und Zartheit in sich, der durch die Betrachtung des Hirsches hervorgerufen wird. In jenem Teil des Nakshatras, der in das Erdzeichen Stier fällt, geschieht die Suche auf der physischen Ebene, und auf der mentalen — in jener seiner Hälfte, die in das Luftzeichen Zwillinge fällt. Da Hirsche auf bestimmten Pfaden im Kreis umherziehen, wird dieser Asterismus mit Reisen, Umzügen, Wegen und Straßen verbunden. Mrigashira weist zudem auf eine solche Beschäftigung wie die Jagd hin, die man als eine der Spielarten der Suche betrachten kann. Da ihre Gottheit, der Mond, ein zauberisches, unbeständiges, wankelmütiges, veränderliches Wesen ist, so weist Mrigashira auf einen klugen, überzeugenden Menschen hin, einen empfindsamen und unbeständigen. Andere traditionelle Assoziationen schließen die Ehe, Juwelen, Führerschaft, Untersuchungen und Größe ein. Wenn das Lagna oder der Mond in Mrigashira stehen, ist der Native oftmals misstrauisch und liebt das Umherschweifen.
Physiologie und Krankheiten: die Augen und die Augenbrauen.
Berufe, Menschen und Aufenthaltsorte: diejenigen, die sich ernsthaft mit dem Handel befassen. Im Bereich der Textilien und der Kleidung Beschäftigte. Hersteller und Verkäufer von Juwelen. Förster und diejenigen, die mit Tieren verbunden sind, zum Beispiel Tierärzte, Besitzer von Tierhandlungen, Tiertransporteure. Dichter und geborene Liebhaber. Verwalter. Große Denker und Forscher.
H. deFouw, R. Svoboda «Jyotish. Eine Einführung in die indische Astrologie»
*********
Mrigashira (Sanskrit: म्रृगशीर्षा) besteht aus drei hellen Sternen, die nebeneinander im Sternbild Orion liegen.
Der Name des Nakshatras wird als «Hirschkopf» übersetzt.
Die Merkmale des Nakshatra Mrigashira
Tierkreis: 23°20′ Stier — 6°40′ Zwillinge
Herrschender Planet: der Mars
Symbol: der Hirschkopf, der Topf mit Soma
Gottheit: Chandra, Soma
Varna/Kaste: Ackerbauern
Ziel: Moksha
Herkunft: göttlich
Wesensart: zart, sanft (Mridu)
Guna: Tamas
Geschlecht: weiblich
Eigenschaft: die Bewahrung
Ayurvedische Konstitution: Pitta
Element: Erde
Richtung: der Sektor zwischen Südwesten und Nordwesten
Körperteile: die Augen, die Augenbrauen
Tier: die Schlange
Laute: we, wo, ka, ki
Feind: Dhanishta
«Mrigashira hat drei Köpfe (eines Pferdes, eines Hirsches und einer Schlange), und ihrer Farbe nach gleicht sie dem Mond. Sie reitet auf einem Geier und hält in den Händen einen Topf und einen Rosenkranz» («Chaturvarga-Chintamani» von Hemadri).
Die Schlüsselkonzeption des Nakshatras
Mrigashira
Die Annahme des Weges zum Wissen und zur Erleuchtung.
Die alten vedischen Weisen hielten dafür, dass sich in Mrigashira die Shakti (die große Energie des weiblichen göttlichen Prinzips) zeigt. Dieses Nakshatra strahlt solche Eigenschaften aus wie Wohlwollen, Zauber, Wandelbarkeit, Mitgefühl, Verspieltheit und Fröhlichkeit. Ihre Bescheidenheit und Zartheit sollte man nicht mit Feigheit verwechseln, da sie sehr stark, unerschütterlich und sogar zornig sein kann, wenn dafür eine Notwendigkeit besteht.
Das Wesen dieses Nakshatras kann man mit einem Wort beschreiben — suchend. Mrigashira ist sehr neugierig und ähnelt darin Rahu. Sie treibt zur Suche nach neuen Erlebnissen und zum Sammeln neuer Erfahrung, aber das bringt nur dann echte Befriedigung und Nutzen, wenn es dem Erreichen des Hauptziels des Lebens beiträgt, sonst wird die Befriedigung zeitweilig sein, und danach werden Trauer und Enttäuschung eintreten.
Mrigashira begabt den Menschen mit mannigfaltigen künstlerischen Talenten. In der höchsten Erscheinungsform hilft sie, den eigenen Weg zu finden, in der niederen — zwingt sie, endlos frischen Eindrücken nachzujagen, trägt der Entwicklung von Unbeständigkeit, Oberflächlichkeit bei. Die unter diesem Nakshatra Geborenen müssen lernen, eine Sache zu Ende zu führen.
Mrigashira lenkt die Aufmerksamkeit des Menschen auf die mentale Tätigkeit. Sie sind sehr auffassungsschnell, fähig, leicht und rasch eine Vielzahl von Fächern zu erlernen. Sie haben ein Talent zur intellektuellen Arbeit. Jedoch leiden sie wegen der Neigung, die Aufmerksamkeit zu zerstreuen und eine bewegungsarme Lebensweise zu führen, oft an geistiger Überanstrengung, nervöser Erschöpfung und anderen Erkrankungen. Ihnen nützen Spaziergänge an der frischen Luft, körperliche Übungen.
In der Regel besitzen Mrigashira-Persönlichkeiten einen schlanken Körperbau und feine Gesichtszüge, sind jugendlich, lächelnd, lebensfroh, sorglos. Ihr Äußeres und ihre angenehmen Manieren schaffen ein Gefühl von Zerbrechlichkeit. Zugleich sind sie unermüdlich und können seltsam, ruhelos erscheinen.
Mrigashiras lieben das Leben und wissen, wie man von ihm Vergnügen erhält. Sie sind bezaubernd, spontan und voller Enthusiasmus, es gefällt ihnen, mit Menschen umzugehen. Das sind geborene Satiriker, gute Gesprächspartner und Ratgeber, große Kenner des Gesangs, der schönen mündlichen und schriftlichen Rede. Ungeachtet des Talents zur Kommunikation sind sie ihrer Natur nach schüchtern und scheu. Sie mögen keine Konflikte, deshalb sind sie in der Wahl der Bekannten sehr genau.
Die angeborene Vorsicht und die Fähigkeit, Gefahr zu spüren, machen Mrigashira recht misstrauisch, was das Familienglück etwas verringert. Wie jedes andere von Mars beherrschte Nakshatra bringt Mrigashira Zwistigkeiten wegen Verdächtigungen und Unaufmerksamkeit gegenüber den Bedürfnissen des Partners. Diejenigen, bei denen der Einfluss dieses Nakshatras in der Geburtskarte stark ist, erfahren in der Ehe den einen oder anderen Grad von Disharmonie. Übrigens wird Mrigashira, wenn beide Ehepartner einander persönlichen Raum geben, dank ihrer Zartheit und ihres Zaubers helfen, die Stabilität in den Beziehungen zu gewährleisten.
Mrigashira ist das erste Nakshatra, dessen Schlüsse und Überzeugungen sich auf die vorhandene Erfahrung gründen. Ungeachtet ihrer ganzen Leichtigkeit ist sie in Ansichten und Meinungen sehr beständig, wird im Streit niemals Zugeständnisse machen.
Die Aufgabe von Mrigashira besteht darin, dass der Mensch durch verschiedene Lebenssituationen hindurchgeht und im Ergebnis seine wahre Bestimmung erkennt. Wenn zum Beispiel jemand dafür geboren ist, Sänger zu werden, so wird er sich davor in der Malerei, der Literatur oder in gewöhnlicher Büroarbeit versuchen. Natürlich, wenn Mrigashira die Jagd nach Zielen im Leben lässt. Aber wenn die Ziele gut sind, so wird der Mensch auch günstige Früchte erhalten.
Es kann Argwohn geben, eine starke Bindung an materielle Dinge.
«Der Mond in Mrigashira verleiht ein Fehlen strenger Prinzipien, mannigfaltige Fähigkeiten, Schüchternheit, eine gute Rede, Energie, Reichtum und eine Neigung zu sinnlichen Genüssen» (Varahamihira)
Die Männer-Mrigashiras
Ein guter Körperbau, die Größe — überdurchschnittlich, kann hoch sein, ein schönes Gesicht, aristokratische Hände.
Argwohn und Misstrauen geben eine Neigung, sich über Kleinigkeiten zu ärgern. Sie erwarten von der Umgebung Aufrichtigkeit, sind in Beziehungen unvorsichtig, weshalb sie oft Opfer von Betrug werden. Die Männer-Mrigashira neigen zu Zweifeln, haben einen scharfen, aber unruhigen Verstand, zeigen Unduldsamkeit, wenn sie auf unbedachte Entscheidungen stoßen. Sie sind initiativreich, scharfsinnig, aufrichtig, tun gern alles auf ihre Weise, achten dabei fremde Meinungen, weshalb viele Menschen gern mit ihnen zu tun haben. Sie ziehen es vor, eine einfache Lebensweise zu führen. Sie sind vorsichtig in den Handlungen, obwohl sie äußerlich Mut und Furchtlosigkeit zu zeigen vorziehen.
Sie sind glänzend gebildet, wunderbare Ratgeber, besonders in Finanzfragen, aber selbst — Verschwender.
Der Gipfel der fruchtbaren Tätigkeit fällt in die Periode vom 33. bis 50. Lebensjahr. In dieser Zeit hören die Wellen von Aufstieg und Abstieg im Geschäft auf, es zeigt sich die Fähigkeit, nicht nur neue Projekte zu beginnen, sondern auch alte erfolgreich zu beenden. Nach dem 50. Lebensjahr gewinnt die Leidenschaft für die Verschwendung oft die Oberhand, und alles in der günstigen Periode Angesammelte wird ohne Rücksicht ausgegeben.
Oft bereiten Verwandte, besonders Brüder und Schwestern, viel Mühe. Konflikte in der eigenen Familie sind möglich wegen des Erfolgs des Partners in der gesellschaftlichen Entfaltung. Nicht sehr herzliche und nicht tiefe Beziehungen zur Frau führen zu Streitereien wegen Kleinigkeiten. Zur Harmonisierung der ehelichen Beziehungen kann man die Verehrung Shivas und das Fasten dienstags empfehlen.
Eine schwache Gesundheit führt mit dem Alter zu Problemen mit dem Magen-Darm-Trakt, Schnittwunden, Schulterschmerzen und eine Halswirbelsäulenosteochondrose sind möglich.
Die Frauen-Mrigashiras
Charakteristisch sind eine hohe Größe und ein proportionaler Körperbau. Sie bewahren lange eine schlanke Figur. Im Gesicht treten sehr ausdrucksvolle Augen hervor.
Eine Neigung zum Schöpfertum, Auffassungsgabe, Geselligkeit, Scharfsinn sprechen von ihnen als interessanten Gesprächspartnerinnen, wenn nicht ein «aber» wäre: sie haben eine scharfe Zunge und lachen gern boshaft über die Umgebung. Erscheinungen von Egoismus und Gier fügen diesen Frauen keinen Zauber hinzu.
Praktisch immer erhalten sie eine Hochschulbildung, haben technische Neigungen. Sie sind fähig, reich zu sein, lieben Juwelen.
In der Jugend haben sie Beziehungen zum anderen Geschlecht ohne den Wunsch, eine Familie zu gründen. Nach dem Eintritt in die Ehe führen sie weiterhin ein aktives gesellschaftliches Leben. Hingabe und Liebe zum Mann heben den Wunsch nicht auf, ihn unter ihrer Kontrolle zu halten.
Im Ganzen haben sie eine gute Gesundheit, freilich gibt es mitunter Probleme mit den weiblichen Organen und Schmerzen in den Schultern.
Die Padas (Viertel) des Nakshatras Mrigashira
Die 1. Pada des Nakshatras Mrigashira (23° 20′ — 26° 40′ Stier) fällt in das Navamsha Löwe, das von der Sonne beherrscht wird. Sie entfaltet die beständige und unnachgiebige Natur von Mrigashira, die dessen ungeachtet fähig ist, sich im Schöpfertum und in künstlerischer Tätigkeit auszudrücken. Sie verleiht Verstand, Bekanntheit, politischen Ruhm und bisweilen auch einen schlechten Charakter.
Die 2. Pada des Nakshatras Mrigashira (26° 40′ — 30° 00′ Stier) fällt in das Navamsha Jungfrau, das von Merkur beherrscht wird. Dieses Viertel entfaltet die Gründlichkeit, Praktikabilität, Wählerischkeit und Berechnung von Mrigashira, ihr Talent als Satiriker. Die Pada verleiht Wahrhaftigkeit, Scharfsinn, gute geistige Fähigkeiten, eine frühe glückliche Ehe und, leider, Neid von Seiten der Umgebung.
Die 3. Pada des Nakshatras Mrigashira (00° 00′ — 3° 20′ Zwillinge) fällt in das Navamsha Waage, das von Venus beherrscht wird. Dies ist die erste Pada von Mrigashira, die im Sternbild Zwillinge liegt. Für sie sind folgende Eigenschaften charakteristisch: Kommunikationsfähigkeit, eine Neigung, die psychologische Grundlage von Beziehungen zu studieren, Liebe zu Reisen, Wohlwollen. Die merkurianischen und venusischen Energien wirken in dieser Pada ebenso zusammen wie in der vorangehenden, aber im Vergleich zu ihr hat das dritte Viertel eine luftigere Natur, deshalb gibt es keine stabilen materiellen Ergebnisse.
Die 4. Pada des Nakshatras Mrigashira (3° 20′ — 6° 40′ Zwillinge) fällt in das Navamsha Skorpion, das von Mars beherrscht wird. Sie begabt den Menschen mit Verstand, Liebe zu Streitgesprächen, Argwohn, Wunderlichkeit und Launenhaftigkeit, einer Neigung eher zum Räsonieren als zur Erforschung des Kerns der Frage.
Der herrschende Planet des Nakshatras Mrigashira
Der Hauptherrscher des Nakshatras ist Mars. Gerade er gibt Mrigashira die Energie für ihre ewige Suche, indem er als impulsiver Planet wirkt, der das ganze Spektrum der Bedeutungen des Wortes «Wunsch» verkörpert.
Mrigashira ist zwischen Stier und Zwillingen geteilt, deshalb ist ihr ein starkes Gefühl der Doppelnatur eigen. Sie versucht, den Konflikt zwischen Venus und Merkur, Erde und Luft — ursprünglich unvereinbaren Elementen — zu lösen. Alle positiven Eigenschaften von Mrigashira — künstlerische Fähigkeiten, Lebensdurst, die Fähigkeit, die wahre Bestimmung zu finden — zeigen sich nur dann, wenn sich die Energien von Merkur und Venus gebührend verbinden.
Die Konjunktionen Mars-Merkur, Merkur-Venus, Mars-Venus und Mars-Merkur-Venus tragen Energien, die denen ähnlich sind, die Mrigashira besitzt. Die Anwesenheit von Mars oder Saturn in diesem Nakshatra ist gewöhnlich für die Ehe ungünstig. Jedoch können beide gute materielle Ergebnisse geben, wenn sie sich in jenem Teil von Mrigashira befinden, der zum Stier gehört. In diesem Teil bringen alle Planeten außer Jupiter gewöhnlich günstige Ergebnisse.
Die Berufe des Nakshatra Mrigashira
Künstler, Sänger, Musiker, Maler, Dichter. Sprachwissenschaftler, Schriftsteller, Denker, Wahrheitssucher. Gemmologe. Händler mit Edelsteinen und mit Waren, die mit dem Ackerbau verbunden sind. Designer, Modeschöpfer. Mitarbeiter einer Werbeagentur. Verwalter. Angestellter. Ingenieur. Landschaftsdesigner. Farmer. Gärtner. Beschäftigter der Forstwirtschaft. Immobilienfachmann. Beschäftigter des Reisegeschäfts. Reisender, Forscher, Kartograph, Navigator. Hellseher, Astrologe, Mystiker. Grundschullehrer. Alle Berufe, die mit Haustieren, der Textil- und Nähindustrie verbunden sind.
Die Orte, die mit dem Nakshatra Mrigashira verbunden sind
Wälder, Felder und Wiesen. Dörfer, kleine Städte. Schlafzimmer. Spielplätze, Aufenthaltsräume, Vergnügungsorte. Krippen und Kindergärten. Straßen, Pfade, Wege. Musikstudios, Malerwerkstätten. Kleine Geschäfte und Basare, Handelsplätze. Klubs von Astrologen und Hellsehern. Alle Orte, die mit den oben aufgezählten Berufen verbunden sind.
Günstige Tätigkeiten unter dem Nakshatra Mrigashira
Sorglose, schöpferische, die mit Kommunikation, Werbung, Handel verbunden ist. Das Antreten einer Reise, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, das Studium der Natur. Sex. Die Beschäftigung mit heilenden und verjüngenden Praktiken. Die Gründung von Bildungseinrichtungen. Der Wechsel des Wohnortes. Die Errichtung von Altären und religiöser Attribute, geistige Initiation. Der Namenswechsel.
Ungünstige Tätigkeiten unter dem Nakshatra Mrigashira
Schwere, schroffe, grobe, die mit Konfrontation verbunden ist.
Die Krankheiten, die mit dem Nakshatra Mrigashira verbunden sind
Probleme mit dem Hals, den Stimmbändern, Verstopfungen, Geschlechtskrankheiten.
*********
DER FÜNFTE STERN — MRIGASHIRA 23° 20’ STIER — 6° 40’ ZWILLINGE
Mrigashira besteht aus drei Sternen. Der griechische Name ist Orion. «Mrigashira» wird als «Hirschkopf» übersetzt. Menschen, die unter dem Einfluss dieses Sterns geboren sind, sind anziehend und erinnern in Gestalt und Grazie an einen Hirsch. Mrigashira ist — eine «Jungfrau», ein göttlicher Stern, der Weichheit, Sanftmut, Poesie und schöpferische Fähigkeiten verleiht.
ALLGEMEINE MERKMALE DER MENSCHEN, DIE UNTER DEM EINFLUSS VON MRIGASHIRA GEBOREN SIND
Die Männer-Mrigashiras
Sie sind sehr aufrichtig und erwarten dasselbe von anderen. Sie sind vertrauensselig, man kann sie leicht täuschen. Sie achten die Meinung anderer, tun aber alles auf ihre Weise. Ihr Verstand ist unruhig, es ist ihnen eigen, sich über Kleinigkeiten zu ärgern. Der Horoskopeigner ist in der Kindheit sehr viel krank. Das Leben bis zum 32. Lebensjahr ist in der Regel voller Höhen und Tiefen, zeichnet sich durch Instabilität und Unbehaustheit aus. Gibt es keine besonderen Beschädigungen im Horoskop — ist das 32. Lebensjahr — der Beginn eines anderen Lebens, ein allseitiger Erfolg.
Männer, die unter dem Einfluss von Mrigashira geboren sind, haben eine gute Bildung, können einen sachdienlichen Rat im Finanzbereich geben. Aber selbst kontrollieren sie ihre Finanzen nicht, deshalb geraten sie oft in eine schwierige Lage. In der Arbeit sind sie unbeständig. Vom 33. bis zum 50. Lebensjahr — Aktivität, Blüte, unerwarteter Erfolg und Gewinne. Aufgrund ihrer Eigenschaften können sie das Geld nicht bewahren, wie viel sie auch verdienen.
Im Familienleben gibt es Konflikte, die Ehefrau ist kränklich, und die Verwandten bereiten viel Mühe und Unruhe.
Die Frauen-Mrigashiras
Diese Frauen sind sehr anziehend: groß, schön, zerbrechlich, mit
ausdrucksvollen Augen. Sie sind gesellig, auffassungsschnell, verständig, haben Fähigkeiten in den Künsten. Sie sind scharfsinnig, können die Mängel anderer boshaft verspotten, deshalb sind Streitereien mit der Umgebung möglich. Es können Gier, eine übermäßige Liebe zu Juwelen auftreten. Frauen, die unter dem Einfluss von Mrigashira geboren sind, sind ihrem Mann ergeben. Sie sollten keinen Mann heiraten, der in Purva Phalguni geboren ist, sonst — ein baldiger Tod des Mannes.
Ständige Gesundheitsprobleme, Schulterschmerzen, Frauenkrankheiten.
Berühmte Persönlichkeiten mit dem Mond in Mrigashira: M. Kusmin, M. Mussorgski, S. Botkin.
Berühmte Persönlichkeiten mit der Sonne in Mrigashira: I. Kramskoi, I. Strawinski, I. Glasunow, Peter der Erste, P. Bagration, Alexandra Fjodorowna und Anastasia Romanowa, A. Bailey.
Der Mond in Mrigashira
Wenn der Mond in Mrigashira steht und aspektiert wird:
- von der Sonne — Erfolg in der Landwirtschaft;
- von Mars — der Horoskopeigner — ist die Ursache von Problemen bei der Mutter;
- von Merkur — eine gute Bildung, allgemeine Liebe;
- von Jupiter — Reichtum, Ruhm, Familienglück;
- von Venus — materielle Unterstützung von der Mutter;
- von Saturn — die Scheidung der Eltern, der Verlust des Reichtums.
Der Mond im 1. Viertel, 23° 20’ — 26° 40’ Stier
Verstand, Bekanntheit, ein schlechter Charakter. Bei Männern — eine schöne Frau, und durch sie – Reichtum. Politischer Ruhm ist möglich.
Der Mond im 2. Viertel, 26° 40’ — 30°00′ Stier
Geboren in einer reichen, vornehmen Familie, Schönheit, Wahrhaftigkeit, eine frühe,
glückliche Ehe, Neid von Seiten der Umgebung. Probleme mit dem Herzen und den Lungen sind möglich.
Der Mond im 3. Viertel, 00°00′ — 3° 20’ Zwillinge
Liebe zu Reisen, Wohlwollen gegenüber Menschen. Materielle Schwierigkeiten. In der Kindheit — ein Beraubtsein mütterlicher Liebe.
Der Mond im 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge
Kraft, Leidenschaftlichkeit, eine Neigung zu Streitgesprächen und Wettbewerb. Der Horoskopeigner wird in Berufen erfolgreich sein, die mit der Medizin, Chemikalien oder Kosmetik verbunden sind.
Die Sonne in Mrigashira
Steht die Sonne in Mrigashira und wird sie aspektiert:
-
- vom Mond — Anhänglichkeit an das andere Geschlecht;
-
- vom Mars — Tapferkeit, Reichtum;
-
- vom Merkur — literarisches Talent;
-
- vom Jupiter — Macht und Reichtum in der zweiten Lebenshälfte;
-
- von der Venus — Wohlergehen, Reichtum;
- von Saturn — bei Männern — eine Anziehung zu Frauen, die älter sind als sie.
Die Sonne im 1. Viertel, 23° 20’ — 26° 40’ Stier (Geburt vom 7. bis 10. Juni)
Weisheit, Anziehungskraft, Glück. Augenkrankheiten sind möglich.
Die Sonne im 2. Viertel, 26° 40’ — 30° 00′ Stier (Geburt vom 10. bis 14. Juni)
Ein guter Charakter, Ordentlichkeit, Liebe zur Musik. Sie heiraten mit etwa 27 Jahren.
Die Sonne im 3. Viertel, 00° 00′ — 3° 20’ Zwillinge (Geburt vom 14. bis 18. Juni)
Eine sehr hohe gesellschaftliche Stellung. Erfolg auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Finanzen. Einer der Söhne kann Gelehrter werden.
Die Sonne im 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge (Geburt vom 18. bis 21. Juni)
Gute rednerische Fähigkeiten, eine Neigung zur Astrologie.
Halskrankheiten sind möglich. Steht hier auch Merkur und der Mond — im ersten Viertel von Mrigashira, so erwarten den Horoskopeigner lauter Ruhm, Ansehen und Achtung.
Wenn Mars in Mrigashira steht und aspektiert wird:
-
- von der Sonne — Tapferkeit, Hass auf Frauen;
-
- vom Mond — Missachtung der Mutter, Leiden und Verluste durch übermäßige Begeisterung für Frauen;
-
- von Merkur — mäßige Mittel zum Lebensunterhalt;
-
- von Jupiter — die Liebe der Verwandten, eine Neigung zur Musik;
-
- von Venus — das Erreichen einer hohen sozialen Stellung, Begeisterung für die Politik, Dienst in der Armee oder der Polizei;
- von Saturn — Oberhaupt einer Stadt oder eines Dorfes.
Mars im 1. Viertel, 23° 20 ’ — 26° 40’ Stier
Der Horoskopeigner wird ständige materielle Schwierigkeiten erfahren, da er gezwungen ist, eine große Zahl von Verwandten zu unterhalten. Er wird grob, unbeherrscht sein, wird seine Frau früh verlieren. Die Dauer seines Lebens wird nicht allzu groß sein. Fällt der Aszendent auf Vishakha, so ist Kinderlosigkeit möglich. Es kann Mandelentzündungen und andere Halskrankheiten geben.
Mars im 2. Viertel, 26° 40’ — 30° 00’ Stier
Pharyngitiden, Osteochondrosen, Rheumatismen, Geschlechtskrankheiten sind möglich. Der Horoskopeigner wird seiner Familie gegenüber feindlich gesinnt sein und seinen Nächsten üblen Ruf bringen. Ein Mensch, bei dem in diesem Viertel auch noch Saturn steht, wird ins Gefängnis kommen.
Mars im 3. Viertel, 0° 00’ — 3° 20’ Zwillinge
Ein geringes Einkommen, Halskrankheiten oder eine Halswirbelsäulenosteochondrose. Fällt der Aszendent ebenfalls auf dieses Viertel, so wird der Horoskopeigner unglücklich und arm sein.
Mars im 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge
Einen Menschen, bei dem Mars diese Position einnimmt, erwartet ein glückliches Familienleben, aber sein Ehepartner wird kränklich sein. Nasen- und Halskrankheiten sind möglich.
Wenn Merkur in Mrigashira steht und aspektiert wird:
- vom Mond — eine gute Gesundheit, ein frommer Charakter, Liebe zur Familie;
- von Jupiter — eine gute Bildung, Ehrlichkeit, Oberhaupt irgendeiner Gesellschaft oder Stadt;
- von Venus — Glück, Erfolg, Reichtum;
- von Saturn — Armut, viele Schwierigkeiten im Leben, Probleme durch Verwandte.
Merkur im 1. Viertel, 23° 20’- 26° 40’ Stier
Wunderbare Charaktereigenschaften. Wird Merkur von einem Wohltäter aspektiert, so ist Reichtum zu erwarten. Schilddrüsenerkrankungen sind möglich.
Merkur im 2. Viertel, 26° 40’ — 30° Stier
Die Anhäufung von Geld durch niedrige Tätigkeit, Neid auf das Wohlergehen anderer. Sprachfehler oder Halskrankheiten sind möglich.
Merkur im 3. Viertel, 0° — 3° 20’ Zwillinge
Optimismus, Tapferkeit. Ungeachtet mehrerer Liebesabenteuer heiratet der Horoskopeigner einmal und wird seine Frau lieben. Es kann Tuberkulose oder Sprachfehler geben.
Merkur im 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge
Der Horoskopeigner wird eine mittlere Bildung haben, aber dank seiner beharrlichen Arbeit eine hohe Stellung in seinem Beruf erreichen, möglicherweise verbunden mit Finanzen. Er wird zu Nervenstörungen neigen.
Wenn Jupiter in Mrigashira steht und aspektiert wird:
- von der Sonne — Reichtum, ein gutes Haus, die Nähe zur herrschenden Klasse;
- vom Mond — ein skandalöser Ruf, viele Liebesverbindungen, großer Reichtum;
- von Mars — Gelehrsamkeit, Tapferkeit, Glück, Reichtum, Probleme im Familienleben;
- von Merkur — eine hohe Bildung, Tugendhaftigkeit, Reichtum;
- von Venus — gute Charaktereigenschaften;
- von Saturn — Weisheit, Anerkennung für die vollkommene Kenntnis mehrerer Fächer, aber das Fehlen von Unterstützung von Seiten der Frau.
Jupiter im 1. Viertel, 23° 20’ — 26° 40’ Stier
Der Horoskopeigner wird von kleiner Größe, kräftigem Körperbau, aber zu Gicht veranlagt sein. Er wird gern schreiben und lesen, aber sein Verstand wird unstet sein. Steht in diesem Viertel auch der Aszendent, so wird der Mensch eine majestätische Gestalt besitzen, große ausdrucksvolle Augen und eine blasse Gesichtsfarbe haben.
Jupiter im 2. Viertel, 26° 40’ — 30° 00’ Stier
Halskrankheiten oder starke Kopfschmerzen sind möglich. Der Horoskopeigner wird leichten Zugang zu Herrschern und Politikern haben. Steht in diesem Viertel auch noch der Aszendent, so sind eine hohe Bildung und wunderbare Charaktereigenschaften zu erwarten.
Jupiter im 3. Viertel, 0° 00’ — 3° 20’ Zwillinge
Egoismus, außergewöhnlicher Geiz, Undankbarkeit, das Fehlen von Behaglichkeit im Haus, eine Veranlagung zu Blut- und Herzkrankheiten.
Jupiter im 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge
Reichtum, Ansehen und Anerkennung der Regierung. Der Horoskopeigner wird sehr scharfsinnig sein, bis hin zum Lesen fremder Gedanken. Darmkrankheiten und ein schwaches Sehvermögen sind möglich.
Wenn Venus in Mrigashira gestellt ist und aspektiert wird:
-
- von der Sonne — das Vorhandensein guter Immobilien und von Grundeigentum, der Ehepartner ist tugendhaft und schön;
-
- vom Mond — die Mutter des Horoskopeigners nimmt eine recht hohe Stellung in der Gesellschaft ein, und dank ihr wird auch er bekannt;
-
- von Mars — der Verlust von Reichtum durch Frauen, eine übereilte Ehe;
-
- von Merkur — Glück, Erfolg, ein fröhliches Naturell;
-
- von Jupiter — Familienglück, Reichtum;
- von Saturn — Unruhen von der Frau und ihren Verwandten, wenig Glück im Leben.
Venus im 1. Viertel, 23° 20’ — 26° 40’ Stier
Achtung und Ansehen für ein hervorragendes Talent in der Kunst oder der Musik. Der Horoskopeigner wird einen guten Verdienst haben. Er wird zu Bronchitis oder Geschwülsten neigen, viele sexuelle Verbindungen haben.
Venus im 2. Viertel, 26° 40’ — 30° Stier
Der Horoskopeigner wird den Bedürftigen helfen. Seine Gesundheit wird gut sein, aber wegen der großen Zahl sexueller Verbindungen kann er an Geschlechtskrankheiten erkranken. Ebenso möglich sind Krankheiten der Harnwege, Geschwülste im Halsbereich, Kopfverletzungen.
Venus im 3. Viertel, 0° 00’ — 3° 20’ Zwillinge
Der Horoskopeigner wird vielseitig begabt sein: in der Wissenschaft, der Musik, im Tanz. Wird Venus in diesem Viertel von einem Übeltäter aspektiert, so ist eine zweite Ehe möglich. Im Verlauf der 13 Jahre des Dasha der Venus werden sehr günstige Ergebnisse zu beobachten sein, in den folgenden aber — gemischte. Starke Kopfschmerzen und
Krankheiten der Bauchhöhle sind möglich.
Venus im 4. Viertel, 3° 20 — 6° 40’ Zwillinge
Ein Mensch, bei dem Venus diese Position einnimmt, wird von mittlerer Größe sein und Leberflecke im Gesicht haben. Er kann Dichter oder Schriftsteller werden. Sein Charakter wird edel sein. Fällt der Aszendent auf Pushya, so wird der Ehepartner gut verdienen. Wenn der Aszendent auf Swati oder Vishakha fällt, sind zwei Ehen oder eine dauerhafte Verbindung außerhalb der Ehe möglich. Es kann Geschlechtskrankheiten, Geschwülste im Halsbereich, Halskrankheiten geben.
Wenn Saturn in Mrigashira steht und aspektiert wird:
- von der Sonne — eine hohe Bildung, aber die Abhängigkeit von anderen in den täglichen Bedürfnissen;
- vom Mond — eine hohe Stellung in der Gesellschaft;
- von Mars — eine gute Familie, Dienst in der Armee oder in der Polizei;
- von Merkur — eine Neigung zu ungesetzlicher Tätigkeit, Arbeit unter der Leitung von Frauen;
- von Jupiter — Entgegenkommen und Hilfsbereitschaft;
- von Venus — die Nähe zur Regierung, ein Hang zu Frauen und Wein.
Saturn im 1. Viertel, 23°20’ — 26°40’ Stier
Eine hohe Größe, lockiges Haar. Ist der Horoskopeigner in heißen Ländern geboren, so wird er eine sehr dunkle Gesichtsfarbe haben; ist er in nördlichen Ländern geboren — eine rötliche. Ihn erwartet Armut, aber wenn Jupiter oder Venus den Saturn in diesem Viertel aspektieren, kann man enormen Reichtum und Ruhm erwarten. In der Kindheit wird der Horoskopeigner eine schwache Gesundheit haben, und im Verlauf seines ganzen Lebens wird er Probleme mit den Zähnen erfahren. Ihm werden Frauen gefallen, die viel älter sind als er.
Saturn im 2. Viertel, 26° 40’ — 30° Stier
Eine große Lebensdauer, ein schwaches Sehvermögen. Der Horoskopeigner wird in verschiedenen Arbeiten tätig sein, aber ungeachtet der Anstrengungen wird er sich materiell nicht versorgen können. Er wird in schlechter Gesellschaft verkehren und viele außereheliche Verbindungen haben.
Saturn im 3. Viertel, 0° 00’ — 3° 20’ Zwillinge
Wenige Kinder, eine Veranlagung zu Störungen oder Geschwülsten des Gehirns. Ein Mann, der Venus in diesem Viertel hat, wird in den Sicherheitsorganen arbeiten. Fällt im weiblichen Horoskop das Lagna auf Uttarabhadrapada, so ist die Geburt eines Kindes vor der Ehe möglich.
Saturn im 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge
Es kann eine Geburtsverletzung einer Gliedmaße geben; wenn das nicht geschieht, wird sich ein Defekt der Gliedmaße später entwickeln. Der Horoskopeigner wird fern vom Geburtsort leben.
Rahu in Mrigashira
Das 1. Viertel, 23° 20’ — 26° 40’ Stier
Reichtum, Achtung, Prestige, ein guter Ruf. Eine Veranlagung zur Epilepsie, eine Neigung zu Darm- und Magenerkrankungen sind möglich.
Das 2. Viertel, 26° 40’ — 30°00’ Stier
Der Horoskopeigner wird unbeherrscht, verlogen und dumm sein, aber dank außergewöhnlichen Glücks und eines glücklichen Zufalls wird er großen Reichtum erhalten.
Das 3. Viertel, 00° 00’ — 3° 20’ Zwillinge
Der Horoskopeigner wird atheistisch, unglücklich, neidisch und gierig sein, aber ihm wird ein erhöhtes Gespür für Gefahr eigen sein, ungeachtet dessen er sein Vermögen durch eigene Dummheit verlieren wird. Wirbelsäulenkrankheiten sind möglich.
Das 4. Viertel, 3° 20’ — 6° 40’ Zwillinge
Glück in den Kindern erwartet den Horoskopeigner, der ein hervorragender Wissenschaftler werden kann und von der Regierung oder dem Staatsoberhaupt geachtet wird.
Ketu in Mrigashira
Das 1. Viertel, 23° 20′ — 26° 40′ Stier
Das Leben eines Menschen, bei dem Ketu in diesem Viertel steht, wird voller Unruhen und verschiedener Probleme sein. Er wird durch seine eigenen Anstrengungen keinen Reichtum ansparen können, wird aber dank des materiellen Wohlergehens seiner Kinder ein gesichertes Alter erleben. Augenkrankheiten, ein grauer Star oder Blindheit sind möglich.
Das 2. Viertel, 26° 40′ — 30° 00′ Stier
Der Horoskopeigner kann irgendeinen körperlichen Mangel haben, wird aber dessen ungeachtet eine gute Bildung erhalten und sich um die Entwicklung geistig zurückgebliebener oder körperlich unterentwickelter Menschen kümmern. Infektiöse Halskrankheiten sind möglich.
Das 3. Viertel, 00° 00′ — 3°20′ Zwillinge
Ketu in diesem Viertel begabt den Menschen mit großem Neid auf andere Menschen. Rheuma, Gicht sind möglich.
Das 4. Viertel, 3° 20′ — 6°40′ Zwillinge
Der Horoskopeigner wird sich mit ungesetzlicher Tätigkeit befassen, wird kränklich sein und einen bösen, streitsüchtigen Charakter haben, aber er wird reich und erfolgreich sein.
ZERSTÖRERISCHE GRADE
28° Stier — der Mars
29° Stier — Jupiter
Wenn Venus oder Merkur den Mars oder Jupiter, die in diesen Graden stehen, nicht aspektieren und auch nicht mit ihnen in Konjunktion treten, so wird der Horoskopeigner ein nicht langes Leben leben. Man sollte Vorsicht walten lassen, wenn Mars und Jupiter diese Grade im Transit durchlaufen.
nach den Materialien der Bücher «Vedische Astrologie der Ehe» (Indubala)
und «Nakshatras. Ein Leben unter einem glücklichen Stern» (R. Blekt)
* * * * * * * * *
Das Nakshatra oder der Stern Mrigashira
Der Stern Mrigashira. Das Symbol dieses Sterns — der Kopf einer Antilope. Dieser Stern liegt im Sektor von dreiundzwanzig Grad zwanzig Minuten Stier bis sechs Grad vierzig Minuten Zwillinge, deshalb erhalten wir mit Ihnen gleichsam zwei Typen von Mrigashira-Menschen. Das heißt, jene, die Mrigashira des Stiers haben, das heißt Menschen, die zu den Eigenschaften des Sterns Mrigashira außerdem noch, damit ein Bild entsteht, ein solches Selbstporträt, die Eigenschaften des Zeichens Stier hinzufügen müssen. Die zweite Kategorie aber — das sind Menschen, die alle dieselben Eigenschaften des Sterns Mrigashira haben, dabei aber stark vom Einfluss des Zeichens Zwillinge gefärbt sind. Und wenn Sie bereits eine gewisse Zeit dem Studium der Natur und der Besonderheiten der astrologischen Zeichen gewidmet haben, selbst aus der populären Astrologie, aus der populären Literatur, so wissen Sie sicherlich, wie unterschiedlich sich die astrologischen Zeichen erweisen, besonders benachbarte astrologische Zeichen. Warum, weil benachbarte Zeichen stets zu einer unterschiedlichen Natur gehören, ein unterschiedliches Element diese Zeichen darstellen. Zum Beispiel wird in diesem Fall das Zeichen Stier vom Element Erde dargestellt, das heißt, das sind Menschen, die statisch sind, statisch in ihren Gewohnheiten, die einen mehr rezeptiven Charakter ihrer Psyche, ihrer Natur haben.
Der herrschende Planet dieses Sterns ist Mars. Bei all ihrer Weichheit und ihrer göttlichen Natur — sie gehört zur Kategorie der «göttlichen Sterne» — somit kennen wir mit Ihnen nun bereits den zweiten, in unsere Liste der «göttlichen Sterne» tragen wir den zweiten Stern ein — der erste war Ashwini — ein Stern von menschlichem Charakter, Krittika — von dämonischem, Rohini — vom mittleren Typ, vom menschlichen, und nun Mrigashira — noch ein Stern göttlicher Natur. Das heißt, das bedeutet, dass die Kinder, die unter dem Einfluss dieses Sterns geboren werden, in sich, in ihrem feinen Körper Eindrücke tragen, die auf einer höheren Ebene von Planeten erlebt wurden; andernfalls käme diese göttliche Natur beim Menschen schlicht nirgendwoher, wenn er hier mitten in Moskau und Riga geboren wird.
Die göttlichen Wesen von Mrigashira
Das Totem oder Tiersymbol dieses Sterns — die Schlange, und zwar eine Schlange weiblichen Geschlechts. Eine echte Schlange. Nicht ein Schlangenmännchen, sondern eine Schlange. Die Silben, die für die unter diesem Stern geborenen Menschen als Anfang ihrer Namen günstig sind — das ist wai. Die zweite Pada oder das zweite Viertel dieses Sterns, drei Grad und zwanzig Minuten noch hinzu — das ist die Silbe wo. Weiter entspricht die dritte Pada, das dritte Viertel dieses Sterns der Silbe ka. Und die vierte — der Silbe ke. Somit wai, wo, ka und ke.
Die herrschende Gottheit dieses Sterns ist die Gottheit des Mondes, die man in der vedischen Tradition Soma zu nennen pflegt. Welches sind die unterscheidenden Züge, die Besonderheiten, welches ist die Natur bei einer genaueren Betrachtung dieses Sterns? Die Übersetzung des Namens dieses Sterns, eine der Übersetzungen, ist «Stern-Suche» oder «suchender Stern», «Beginn der Suche», deshalb verleiht dieser Stern in Verbindung mit dem Einfluss des Planeten Mars dem Menschen die Natur eines Suchers geistigen Wissens oder eines Kämpfers für die geistige Wahrheit. Sehr viele hervorragende Persönlichkeiten sind unter diesem Stern geboren, darunter der bekannte indische Astrologe Doktor B. V. Raman und sein Sohn, der Astrologe, der Niranjan Babu hieß und noch am Leben ist. Sie hatten den Mond, und ihr Mond war bei der Geburt eben in diesem Stern gestellt. Deshalb sind geistiger Verstand und die Fähigkeiten eines Forschers besonders hell in der Natur dieses Sterns und bei den unter diesem Stern geborenen Menschen entfaltet. …Und die Hauptmotivation — das Streben nach Befreiung. Aber das größte Geheimnis … ist das, welches die Hauptenergie dieses Sterns ist. Und beim Stern Mrigashira ist ihr wichtigster, sagen wir so, Motor, ihre wichtigste Stimmung, die wichtigste Natur ihrer Energie, ihrer Shakti die Prinana-Shakti. Prinana wird aus dem Sanskrit als «Energie der Erfüllung» übersetzt, das heißt die Energie der Erfüllung und der Erlangung, genauer, in größerem Maße der Erfüllung. Das heißt das, was aus Plänen, aus irgendwelchen Träumereien verwirklicht wird, ins Leben umgesetzt wird. Deshalb sind, wenn jemand von den Zuhörern bereits vedische Kalender hat, jene Tage, an denen der Mond in diesen Stern eintritt, sehr günstig dafür, helle, weitreichende Pläne zu schmieden und an diesen Tagen zu träumen.
Da der erste Teil oder die erste Hälfte im Sternbild Stier liegt, hilft der schöpferische Impuls der Venus, des herrschenden Planeten des Zeichens Stier, den unter diesem Stern geborenen Menschen, ihre Ideen auf der materiellen Ebene zu verwirklichen. Und ebenso verleiht dieser Planet dem Menschen ein gewisses dichterisches und musikalisches Talent. Ebenso trägt dieser Stern der Erschaffung alles Schönen, dem Schöpfertum bei. Und außerdem kann er dem Menschen einen gewissen materiellen Einfluss geben.
Die zweite Hälfte dieses Sterns befindet sich im Zeichen Zwillinge, deshalb tritt hier der Einfluss des Merkur, des Herrschers des Zeichens Zwillinge, recht deutlich hervor. Und deshalb haben Menschen, die unter demselben Stern geboren sind, aber in der Hälfte, in seinem Teil, der im Zeichen Zwillinge liegt, mehr Fähigkeiten, Talente zur Schriftstellerei, zur Redekunst, zu öffentlichen Auftritten und eine größere Fähigkeit zu überzeugen, Kraft ihrer Rede. Außerdem kann der Mensch recht neugierig sein, kann sehr verständig sein und ebenso einen großen Hang zur Forschungstätigkeit haben, das heißt, etwas zu finden, zu entdecken. Denn, wie ich schon sagte, eine der Übersetzungen des Namens dieses Sterns Mrigashira — ist «der Beginn der Suche».
Außer alledem, dass Mrigashira zudem vom Wort «mriga» selbst «Hirsch» bedeutet und shira, shirsha, ein Sanskritwort, das als «Kopf» übersetzt wird, so — «Hirschkopf». Das heißt, in der vedischen Kultur gilt der Hirsch als eines der äußerlich anziehendsten Tiere, besonders durch die Schönheit seiner großen Augen und der zierlichen Formen. Und deshalb verleiht dieser Stern den Gesichtern der Menschen, dem Äußeren des Menschen, der unter ihm geboren ist, beträchtliche Anziehungskraft. Und Mrigashira trägt in sich selbst eine Stimmung der Freude, sie verleiht dem Menschen die Fähigkeit, sich am Leben zu freuen, andere zu erfreuen. Sie ist sehr geneigt und liebt es sehr, kann man sagen, ebenso wie ihre Schützlinge, sie liebt schöne Kleidung und alles, was unser Leben anziehender macht. Sie gehört zur Kategorie Mridu. Mridu bedeutet weiche, sanfte Sterne. Deshalb werden gewöhnlich sehr taktvolle, sehr friedliebende, empfindsame, empfängliche Menschen unter dem Einfluss dieses Sterns geboren. Außerdem ist ein hervorstechender Charakterzug der unter dem Einfluss des Sterns Mrigashira geborenen Menschen eine bestimmte Furcht vor der Konfrontation, die Furcht vor dem Widerstand. Das heißt, die Menschen ertragen Konflikt- und Vorkonfliktsituationen recht schwer.
Das zweite Symbol, das Tiersymbol, das Totem dieses Sterns, die Schlange, spiegelt solche Eigenschaften wider wie Sinnlichkeit und die Fähigkeit zu mystischer Einwirkung.
Der vedische Mythos, der mit diesem Stern verbunden ist, ist auch mit der Gottheit des Mondes Soma verbunden. Als Soma bezeichnet man auch den göttlichen Nektar, der das Ergebnis oder die Frucht der Vollbringung von Yajnas — Opferhandlungen — ist. Und diese Geschichte enthüllt die Schattenseite der Natur von Soma. In der Situation, in der er sich zur Frau des Lehrmeisters der Himmelsbewohner, des Jupiter, hingezogen fühlte. Diese Frau hieß Tara. Und so oder so gelang es ihm, sie zu entführen, sich heimlich zusammen mit der Frau des Jupiter zu verbergen. Und das schuf einen bestimmten Widerstand im Universum. Und unter dem Einfluss der öffentlichen Meinung, sagen wir so, der Himmelsbewohner musste Soma die Gattin dem Jupiter zurückgeben. Obwohl zu jenem Zeitpunkt bereits ein bestimmtes Problem bestand: die Gattin des Jupiter, Tara, war in Umständen. Und das Kind, das aus dieser Verbindung geboren wurde, erwies sich als Merkur. Deshalb wird in den Veden gesagt, dass aus dem Mond der Verstand geboren wurde. Und gerade wenn wir Verstand oder Vernunft sagen, so werden zwei Kategorien betrachtet: der emotionale Verstand, das heißt jener Teil unserer feinen Natur, in dem wir die Eindrücke bewahren, die unsere Sinne bringen und die mit Hilfe der Sinne in den feinen Körper eingeschrieben werden, und der zweite — das ist der analytische Verstand, er wird eben von Merkur dargestellt.
Diese Geschichte endet damit, dass die Familie so oder so wiederhergestellt wurde. Selbst als Jupiter entdeckte, dass der wahre Vater des Merkur der Mond, Chandra, ist, wirkte der Zauber dieses wunderbaren Kindes so stark auf den Lehrmeister der Halbgötter, dass er einwilligte, dieses Kleine zu adoptieren. Und das Nakshatra, das wir heute mit Ihnen studieren, Mrigashira, sie entfaltet ein bestimmtes Verständnis davon, dass sich unter ihrem Einfluss nach einer bestimmten Anspannung, bestimmten tiefen Erlebnissen, Erschütterungen neue Beziehungen bilden, die ihrerseits zur Ursache eines neuen Lebens werden. Genau so, wie Jupiter und Tara nach der Geburt des Merkur ein neues Leben begannen.
Unter diesem Stern, an dem Tag, genauer, als der Mond in diesem Stern stand, fand die Hochzeitszeremonie von Uma und Shiva statt. Somit sind Geburt und Eheschließung stets äußerst günstig, wenn sie an diesem Tag durchgeführt werden, an dem Tag, an dem der Mond in Mrigashira steht.
Die Schattenseite von Mrigashira
Die Schattenseite des Sterns Mrigashira ist eine übermäßige Neigung zu Genüssen, zu Vergnügungen. Und der bekannte Astrologe Bepin Behari schreibt, dass die Suche nach Vergnügen und Komfort der Jagd nach dem goldenen Hirsch gleicht, da die sinnliche Bindung an sehr helle irdische, wie man zu sagen pflegt, Freuden, Genüsse dazu führt, dass diese Bindung noch um ein Vielfaches wächst.
Eine instabile Natur ist ebenfalls dem Stern Mrigashira und ihren Schützlingen eigen, das heißt den Menschen, die an diesem Tag geboren sind. Und natürlich zeigt sie sich in größerem Maße unter denen, die an dem Tag geboren sind, an dem der Mond bereits ins Sternbild Zwillinge übergegangen ist. Das heißt, aus dem Sternbild Stier, aus jenem Teil, wo Mrigashira den letzten verbliebenen Sektor des Stiers einnimmt, geht der Mond in die Zwillinge über, und somit verstärken sich diese Eigenschaften des Leichtsinns und der Instabilität damit zusammen.
Die Eigenschaften, die Skizze, das schnelle Porträt dieser Menschen besteht aus folgenden Eigenschaften: Anziehungskraft, eine Neigung, auf Menschen einzuwirken, Menschen zu bezaubern, das Verständnis der mystischen Seite des Seins, eine Neigung zum Mystizismus, die Suche nach der Wahrheit, zierliche Gesichtszüge, die die vedischen Werke mit dem Äußeren eines Hirsches vergleichen, Enthusiasmus, Gesprächigkeit, eine gut ausgebildete Rede, ein recht beweglicher Verstand und eine große Liebe zu Reisen.
Wenn in diesem Stern die Sonne steht (vom 15. Mai bis 15. Juli), so hat der Mensch eine Neigung zur Suche nach Abenteuern im guten Sinne dieses Wortes, ist recht mutig, athletisch entwickelt, zu Wettbewerb, Wetteifer geneigt, hat entfaltete Eigenschaften von Führern und erlangt auf einer bestimmten Etappe des Lebens Autorität in jenem Kreis von Menschen, mit denen sie umgehen; sie sind poetisch, haben schriftstellerische Fähigkeiten, besitzen eine gewisse Erfahrung in verschiedenen Tätigkeitsbereichen, haben schöpferische Anlagen, neigen dazu, ihren Wünschen nachzugeben. Und eine bei weitem nicht unauffälligste Eigenschaft der Natur ist die Trägheit.
Die beruflichen Bereiche der unter diesem Stern geborenen Menschen: das Talent der Schriftstellerei und das dichterische Talent. Außerdem sind die Astrologie und die Mystik — ein Gebiet, auf dem sie sich durchaus komfortabel fühlen und Erfolg erreichen. Forschungstätigkeit und Lehre. Ebenso Ingenieure, Menschen, die mit der Erforschung der Natur der Steine befasst sind, Gemmologen, und des Einflusses der Steine, der Auswahl der Steine. Ebenso Theater-, dramatische Tätigkeit, Schauspielkunst, Musik und Tätigkeit, die mit Immobilien, Verkäufen und Reiseagenturen verbunden ist.
Gesundheitsprobleme, denen die unter dem Stern Mrigashira geborenen Menschen am meisten ausgesetzt sind, das sind Probleme, die mit den Stimmbändern entstehen, Halsentzündungen. Ebenso Verdauungsprobleme und, leider, Geschlechtskrankheiten.
Ich kann noch einige Worte darüber hinzufügen, dass man in der westlichen Tradition in der Astronomie diesen Stern als Orion kennt; diesen Namen haben Sie unbedingt schon gehört. Heutzutage nennt man sehr oft Firmen, Geschäfte mit diesem Namen und kommt somit in Kontakt mit diesem Stern, da Orion — schlicht ein unechter, aber dennoch ein Name des Sterns Mrigashira ist; folglich nimmt durch diesen Namen auch die Tätigkeit, der Bereich, in dem der Mensch wirkt, eine bestimmte Färbung der Energie des Einflusses der Stimmung dieses Sterns an. Außerdem erwähnen einige der Autoren, wenn sie den Charakter der unter dem Stern Mrigashira geborenen Frau beschreiben, aus irgendeinem Grunde eine besondere Leidenschaft, eine besondere Liebe zu Juwelen. So sind also von allen Mädchen, deren beste Freunde — Brillanten sind, die unter dem Stern Mrigashira geborenen. Deshalb müssen Männer, die solche Mädchen kennen oder solche Mädchen heiraten wollen, das im Voraus zur Kenntnis nehmen.
Ruslan Naruschewitsch
* * * * * * * * *

Am Nachthimmel besteht Mrigashira aus vier Sternen, die im Sternbild Orion liegen: Bellatrix (Gamma-Orionis), Pi2, Pi3 und Pi4-Orionis. Bellatrix ist der hellste dieser Sterne und liegt auf der rechten Schulter des Orion. Diese Sterne bilden die Form eines Hirschkopfes, der das Symbol von Mrigashira ist. In der Astrologiekarte überbrückt Mrigashira die Zeichen Stier und Zwillinge. Die unter Mrigashira Geborenen haben einen sanften, bezaubernden Charakter und suchen ständig nach Wissen. Sie haben geistige Gewandtheit sowie eine große Fähigkeit, Informationen zu erfassen. Sie müssen achtgeben, sich nicht zu überfordern oder ruhelos zu werden, daher ist körperliche Bewegung hilfreich, um Gleichgewicht zu schaffen. Mrigashira ist das neugierigste der Nakshatras und unterstützt einen guten Sinn für Humor. Mrigashira ist ein Stern der Vielfalt, da die unter diesem Stern geborenen Menschen durch vielfältige Erfahrungen gehen, um ihre authentische Bestimmung im Leben zu finden.
Allgemeine Merkmale: Getrieben und selbstmotiviert; handlungsorientiert; fähig, doch scheu; talentiert in Forschung und öffentlicher Rede; geistig intelligent; nach Befreiung strebend.
Übersetzung: «Hirschkopf» oder «Wohlwollend»
Symbol: Antilopenkopf
Tiersymbol: Weibliche Schlange
Vorstehende Gottheit: Soma, der Mondgott
Beherrschender Planet: Der Mars
Herrschende Gottheit des Mars: Muruga
Natur: Devas (gottähnlich)
Modus: Passiv
Nummer: 5
Geschlecht: Neutral
Dosha: Pitta
Guna: Tamasisch
Element: Erde
Wesensart: Weich, mild, zart (Mridu)
Vogel: Henne
Baum: Gebräuchlicher Name: Milmesha
Botanischer Name: Acacia catechu
Samenlaute: We, Wo, Ka, Kee
Ebenfalls auf Planeten bezogen: Venus als Herrscherin des Stiers; Merkur als Herrscher der Zwillinge.
Jedes Nakshatra ist in vier Viertel geteilt, die Padas genannt werden und die spezifischeren Merkmale eines Menschen enthalten, der während der Pada von Mrigashira geboren ist:
Padas:
| Erste Pada | 23° 20′ bis 26° 40′ Stier Beherrscht von: Sonne Seelenlaut: We Schlüsselwort: Ausdrucksvoll |
| Zweite Pada | 26° 40′ bis 30° 00′ Stier Beherrscht von: Merkur Seelenlaut: Wo Schlüsselwort: Unterscheidungsvermögen |
| Dritte Pada | 00° 00′ bis 3° 20′ Zwillinge Beherrscht von: Venus Seelenlaut: Ka Schlüsselwort: Sozial |
| Vierte Pada | 3° 20′ bis 6° 40′ Zwillinge Beherrscht von: Mars Seelenlaut: Kee Schlüsselwort: Intellektuell |
Stärken: Ein starker Sinn für Individualität; scharfer Intellekt; die Fähigkeit, schnell zu lernen; natürlicher Führer; harter Arbeiter; handlungsorientiert; geistreich; klug; hoffnungsvoll; neugierig; wissbegierig; eifrig darauf bedacht, mehr Wissen zu erwerben; wahrnehmungsfähig; empfindsam; freundschaftlich; friedlich; enthusiastisch; gewinnt Vergnügen im Leben; genießt Singen, Schreiben, Sprechen; wortgewandt; genießt Debatten und Streitgespräche; hat viele Freunde und romantische Interessen; sinnlich; wohlhabend; genießt feine Kleidung und Accessoires.
Schwächen: Impulsiv; wankelmütig; hilflos; zerstreut; misstrauisch; unausgeglichen; sucht ständige Aufmerksamkeit; es mangelt an Verbindlichkeit; kritisch gegenüber anderen, doch empfindlich gegenüber Kritik; leicht beleidigt; erschöpft von zu viel Aufregung; kokett; verlangt nach sinnlichen Vergnügungen und hat mehrere Partnerschaften.
Berühmte Mrigashiras: Walter Mondale, Shirley Temple Black, Brooke Shields, Rodin, Doris Day, Goldie Hawn
Berufe: Künstler; Sänger; Musiker; Schriftsteller; Dichter; Maler; Philosophen; Edelsteinindustrie; Produkte oder Materialien, die mit der Erde verbunden sind; Landwirte; Forstwirtschaft; Bauträger; Landvermesser; Kartograph; Reisende; Entdecker; Bauunternehmer, Geschäfte im Zusammenhang mit Maschinen oder Elektronik; Tierärzte und Berufe im Zusammenhang mit Haustieren; Mode- und Textilindustrie; Handelsvertreter; Werbung; Rundfunksprecher; Verwaltung; Hellseher, Astrologen; Lehrer.
Günstige Tätigkeiten: Kunst und schöpferische Bestrebungen; Geselligkeit und neue Freundschaften schließen; Sex; Reisen; Erkundung; das Verfolgen von Bildung; der Umzug an einen neuen Ort; Gesundheit und Revitalisierung; Gartenarbeit; Werbung; geistige Initiationen.
Ungünstige Tätigkeiten: Hartes oder aggressives Handeln wie Konfrontation oder Kampf; Hochzeiten, Zeremonien; langfristige Entscheidungen.
Heiliger Energiewirbel: Ennkann Sri Aadhi Narayana Perumal
Der heilige Schrein des Sri Aadhi Narayana Perumal befindet sich im Dorf Ennkann, nahe Koradacheri in Tamil Nadu, Indien. Die unter Mrigashira Geborenen sollten mindestens einmal in ihrem Leben an diesem heiligen Schrein verehren.
Die Geschichte des Sri Aadhi Narayana Perumal Tempels beginnt mit einem Kaiser, der im Wald Tiere jagte. Der Kaiser störte die Meditation von Brihu Maharishi, der Buße übte. Brihu Maharishi entschied, den Kaiser mit einem Löwengesicht zu verfluchen, und der einzige Weg für den Kaiser, diesen Fluch zu überwinden, war, einem edlen Pfad zu folgen.
Die Energie des Sri Aadhi Narayana Perumal Tempels ist dafür bekannt, den Segen des mythischen Vogels Garuda anzuziehen, der den Herrn Vishnu als Herrn Sri Aadhi Narayana Perumal trägt. Brihu riet dem Kaiser, an diesem Tempel ein Fest zu Ehren des Herrn Vishnu zu schaffen, bei dem er Vishnu auf dem Gefährt eines Löwen, eines Stiers, eines Pfaus, eines Schwans und eines Schafes tragen sollte. Der Kaiser folgte der Führung Brihus, er renovierte den Tempel und betete an diesem heiligen Wirbel zu Vishnu. Das Löwengesicht des Kaisers verschwand, und er begann freudig, am Tempel die hingebungsvolle Verehrung zu lehren. Er schuf ein großes Fest mit 108 Gefährten, um den Herrn Vishnu zu tragen. Dieses Fest begann, angesehene Menschen, Architekten und Bildhauer zum Tempel zu ziehen.
Die günstige Energie dieses Tempels kann Menschen in Angelegenheiten helfen, die ihren Beruf oder ihre Arbeit betreffen. Es ist von Nutzen, an Mrigashira-Tagen, Vishnupati-Tagen, Mittwochen und Samstagen ein Abhishekam durchzuführen. Ebenso wird das Darbringen eines süßen Getränks an die Armen helfen, Angst und Sorge zu überwinden. Es ist vorteilhaft, um diesen heiligen Schrein zu gehen und dabei eine Ghee-Lampe zu tragen. Dies ist ein Heilmittel zur Linderung von Konflikten mit Feinden. Menschen können den Armen auch Süßreis, Milch und Nüsse darbringen, um ihren Ruf zu verbessern. Und schließlich ist die Salbung des Garuda, des heiligen Vogels, mit Butter zusammen mit Sandelholzpaste für Vishnu günstig für Gedeihen und Gesundheit.
Mrigashira-Native, euer Räucherwerk wird gemäß der Vorschrift der Veden mit dem Kraut Ebenholz hergestellt.
Eine dieser Säulen zu verbrennen ist wie das Vollziehen eines kleinen Feuerrituals für diese bestimmte Sternformation. Für Ihren eigenen Geburtsstern werden Sie fähig sein, sich innerlich mit Ihrem Planeten energetischen Ursprungs zu verbinden und Unterstützung bei den positiven Aspekten zu erhalten, die Sie sind.
Das Verbrennen der anderen Nakshatra-Säulen an jenem bestimmten Nakshatra-Tag wird Sie auf die günstigen Tätigkeiten mit der Energie jenes Sterns für den Tag einstimmen. Es wird empfohlen, mindestens Ihre eigene persönliche Nakshatra-Säule täglich zu verbrennen, um mit Ihrem Wesen verbunden zu bleiben. Es ist vorteilhaft, auch die Nakshatra-Säule des Tages zu verbrennen.
