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Wenn planetare Yogas nicht die erwarteten Ergebnisse bringen

Datum 26 Dec 2022
Wenn planetare Yogas nicht die erwarteten Ergebnisse bringen

Ein Yoga (wörtl. «Verbindung») ist eine Kombination von Planeten, die es ihnen erlaubt, ihre Kräfte zu bündeln und bessere Ergebnisse zu erzielen… Die astrologischen Yogas sind Konfigurationen von Planeten, die spezifische Ergebnisse geben. Ein Yoga entsteht gewöhnlich durch die Stellung von Planeten in einer bestimmten Ordnung.

Stärke oder Schwäche eines Yoga hängen vom Zustand seiner Beteiligten ab. Starke Planeten bilden mächtige Yogas, während beschädigte (die in einem feindlichen Zeichen, in einem schlechten Haus oder in einem Papa-Kartari stehen) nur zu einem schwachen Yoga fähig sind. Schädliche Aspekte verderben ein Yoga. Die Natur der am Yoga beteiligten Planeten selbst und ihre Stellung in den Zeichen und Bhavas wirken sich auf die Ergebnisse des Yoga nicht allzu stark aus. Alle guten Yogas schenken gewöhnlich ein ruhiges Leben, materielle Behaglichkeit und Wohlergehen.

Sri Govind Swarup Agarwal — «Vedische Astrologie»


Die Graha-Yogas sind Planetenkombinationen, die eine Reihe von Ereignissen im Leben des Nativs auslösen. Es gibt Hunderte und Tausende von Yogas; eines der Bücher des bekannten Astrologen Bangalore Venkata Raman heißt «Die 300 wichtigsten Yogas».

So sieht man die planetaren Yogas im Programm «Jagannatha Hora»:

  1. Auf den dritten Reiter von links klicken, Strengths (Stärken)
  2. Auf den mittleren Reiter unten klicken, Other Strengths (andere Stärken)
  3. Es erscheint eine Liste verschiedener Yogas, die aufmerksam zu studieren ist

Bei weitem nicht alle der genannten Yogas zeigen sich jedoch in unserem Leben, denn es gibt bestimmte Faktoren, die die Yogas nicht zur Wirkung kommen lassen. Damit ein Yoga «anspringt» und arbeitet, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:

1. Erstens darf das Yoga nicht von Übeltätern verdorben sein: Ist ihr Einfluss vorhanden, so bedeutet das, dass irgendwelche feindlichen Kräfte oder unsichtbaren Hindernisse dem Yoga nicht erlauben, sich zu zeigen.

2. Zweitens müssen Sonne und Mond hinreichend stark sein. Eine starke Sonne hilft dem Yoga, anzuspringen (die Sonne ist der Vater), und ein starker Mond (die Mutter) stützt das Yoga. Bei schwacher Sonne und/oder schwachem Mond hat das Yoga nicht die Kraft, sich in vollem Maße zu zeigen, und bleibt nur ein Ehrgeiz ohne Verwirklichung oder gibt nur eine kurzzeitige oder schwache Erscheinung des Yoga.

Yogada ist der Planet, der das Yoga bildet. Ist er nach allen Anzeigern stark, so zeigt sich das Yoga. Ist dieser Planet verletzt oder schwach, so hat das Yoga nicht die Kraft, sich zu zeigen, oder zeigt sich nur im Mindestmaß

Die Pancha-Mahapurusha-Yogas

Die fünf Yogas der großen Persönlichkeiten entstehen, wenn fünf Planeten (außer den Lichtern) in ihre eigenen Zeichen, ihr Mulatrikona oder ihre Erhöhungszeichen fallen und dabei in einer der Kendras stehen (im 1., 4., 7. und 10. Haus). Sie kommen recht häufig vor, doch sind nicht alle, die sie besitzen, buchstäblich «große Persönlichkeiten». Warum? Außer der formalen Stellung des Planeten in einem Zeichen der Stärke in einer Kendra müssen die oben genannten Bedingungen erfüllt sein, damit das Yoga «anspringt» und arbeitet.

Der Jupiter gibt das Hamsa-Yoga (der Schwan). Es macht den Menschen gelehrt, zur Spiritualität geneigt, bekannt und tugendhaft.

Die Venus gibt das Malavya-Yoga. Malavya ist eine besondere Art kostbaren Holzes, aus dem Luxusgegenstände gefertigt werden. Es gibt Behaglichkeit und Bedingungen für den Genuss.

Der Merkur gibt das Bhadra-Yoga. Bhadra ist alles Günstige. Es gibt Verstand, Munterkeit, Optimismus und den Wunsch, den Angehörigen und den Menschen insgesamt zu helfen

Der Mars gibt das Ruchaka-Yoga. Ruchaka (der Strahlende, Glänzende) ist ein Befehlshaber, ein Feldherr. Es gibt Mut, Kraft, Entschlossenheit und Führungseigenschaften.

Der Saturn gibt das Shasha-Yoga. Es macht den Menschen stark und unabhängig, zu einem Vorgesetzten und gesellschaftlichen Führer, gibt ihm viele Bedienstete und Untergebene, doch sind sein Charakter und sein Ruf dabei nicht immer makellos.

Quelle: Grundkurs der vedischen Astrologie an der Schule von Wassili Tuschkin «Surya-Siddhanta»