Der Saturn im Skorpion
Der Saturn im Zeichen Skorpion
Der Saturn im Skorpion: Dieses Zeichen ist dem Saturn feindlich, was sich in einem übereilten, impulsiven Charakter äußert, in einer sarkastischen Rede, im Interesse am Okkulten und in Verbindungen zu unlauteren Menschen oder zu unmoralischer Tätigkeit. Ihrem Charakter nach können solche Menschen tatkräftig, aggressiv und zur Konkurrenz geneigt sein; sie können durch Geldstrafen oder Gefängnishaft zu Schaden kommen oder ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr Leben ist voller Erregung. Zeitweise können sie von anderen abhängig sein und Beunruhigungen haben, die mit Feuer oder Waffen verbunden sind. (Tom Hopke)
Der Saturn im Skorpion: beherzt, zänkisch, widerspricht ständig den anderen, sucht Abenteuer, neigt zu gewaltsamen und gefährlichen Handlungen. Chronische Erkrankungen. (Sri Govind Swarup Agarwal)
Das Zeichen Skorpion ist eine schlechte Stellung für den Saturn. Solche Menschen können zur Erreichung ihres Ziels zu listigen, hinterhältigen, erbarmungslosen Schritten greifen. Sind sie gekränkt, so können sie die Kränkung lange in sich tragen und sich im passenden Augenblick rächen. Obwohl sie einen berechnenden Verstand haben, kommt ihnen geheimnisvolles, verborgenes Wissen zu. Diese Menschen müssen schwere Prüfungen durchmachen, sie können bis auf den Grund fallen und wieder auferstehen. Welche Schwierigkeiten es auch geben mag, sie haben die nötige Willenskraft, um sich zu erheben. Steht der Saturn im Skorpion, so treten bei den Menschen häufig verschiedene Störungen des Sexualverhaltens auf. Sie leben mit Komplexen und Ängsten. Sie fürchten, verlassen zu werden. Der Saturn ist ein dunkler Planet, und im dunklen Zeichen Skorpion erhält er unsichtbares Wissen darüber, wie er sich auf dunklen Wegen zum Bestimmungsort bewegen kann. Manche Menschen nutzen dieses Wissen für schwarze Magie.
So wurde zum Beispiel Grigori Rasputin geboren, als der Saturn im Skorpion stand. Es heißt, er habe geheimes Wissen besessen und schwarze Magie betrieben. Der berühmte polnische Hellseher Wolf Messing wurde ebenfalls geboren, als der Saturn im Skorpion stand. Er musste seine Heimat wegen Verfolgungen verlassen und sein Talent in einem fremden Land entfalten. Er verstarb einige Tage, nachdem man ihn an der Beckenarterie operiert hatte. Diese Arterie befindet sich im Bereich des Beckens, das der Skorpion vertritt. Menschen mit einem solchen Saturn müssen lernen, die Last, die Anspannung und das Böse loszulassen, die sie in sich tragen. Sonst können bei ihnen Harnsteinleiden und Hämorrhoiden auftreten. (Mahesh Dharmadasa)
Ergebnisse der Stellung von Shani (Saturn) im Rashi Vrishchika (Zeichen Skorpion)
Steht Shani in Vrishchika, so wird für den Menschen Gefahr durch Gift, Feuer und Waffen bestehen, er wird seinen Reichtum vernichten, wird von einem Feind und von Krankheit bedrückt und beunruhigt sein und wird das ersehnte Glück durch seinen Sohn nicht erlangen. («Jataka-Bharanam» 19.80)
Kommentare: Es gilt, dass Shani [der Saturn] im Rashi Vrishchika [Zeichen Skorpion] Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Mechanik gibt. Doch selbst bei Schwierigkeiten in der Arbeit wird der Mensch sie überwinden und am Ende wohlhabend sein. Es ist aber nötig, dass Mangala [Mars] stark ist. Ebenso ist es möglich, dass im Charakter eines solchen Menschen ein verhältnismäßig großer Einfluss der Instinkte vorhanden sein wird. Diese Stellung ist günstig für eine Ausbildung auf dem Gebiet der Geologie, der Archäologie und der Geographie..
Das Maß, in dem sich die genannten Ergebnisse zeigen: Sind alle drei — 1) das Rashi [Zeichen], 2) der Herrscher des Rashi [Zeichens] und 3) die Graha [der Planet] — mit Kraft bedacht, so tritt das volle Ergebnis ein. Über ein geringeres oder größeres Maß der Ergebnisse lässt sich etwas erfahren, indem man die Stellung des Herrschers des Rashi untersucht: ob er im Fall, in Erhöhung, in seinem eigenen Rashi steht, ob er verbrannt ist und so weiter. («Jataka-Bharanam» 19.85)
Der Saturn im Skorpion (Shani in Vrishchika) unter den Aspekten der Planeten
Die Ergebnisse eines Aspekts Suryas (der Sonne) auf Shani (den Saturn) in Mesha (Widder) oder Vrishchika (Skorpion): Erhält Shani im Rashi Mesha oder Vrishchika einen Aspekt von Surya, so hat der Mensch Erfolg beim Erwerb von Büffeln, Kühen, Schafen und Ziegen, wird stets mit landwirtschaftlicher Arbeit und dem Vollbringen guter Taten beschäftigt sein. («Jataka-Bharanam» 18.284)
Die Ergebnisse eines Aspekts Chandras (des Mondes) auf Shani (den Saturn) in Mesha (Widder) oder Vrishchika (Skorpion): Wird Shani im Rashi Mesha oder Vrishchika von Chandra aspektiert, so wird der Mensch in der Gesellschaft unedler Menschen leben, wird unbeständig sein, mit sittenlosen Neigungen und ohne Glück und Reichtum («Jataka-Bharanam» 18.285)
Die Ergebnisse eines Aspekts Mangalas (des Mars) auf Shani (den Saturn) in Mesha (Widder) oder Vrishchika (Skorpion): Steht Shani im Rashi Mesha oder Vrishchika und wird er von Mangala aspektiert, so wird der Mensch außerordentlich geschwätzig sein, ausgezeichneter Dinge beraubt, scheitert beim Erreichen seiner Ziele und verliert Reichtum. («Jataka-Bharanam» 18.286)
Die Ergebnisse eines Aspekts Budhas (des Merkur) auf Shani (den Saturn) in Mesha (Widder) oder Vrishchika (Skorpion): Wird Shani in Mesha oder Vrishchika von Budha aspektiert, so neigt der Mensch dazu, ein Dieb zu sein, er wird sich an Streitigkeiten und dergleichen beteiligen, ist ohne Frau und ohne Fröhlichkeit. («Jataka-Bharanam» 18.287)
Die Ergebnisse eines Aspekts Gurus (des Jupiter) auf Shani (den Saturn) in Mesha (Widder) oder Vrishchika (Skorpion): Erhält Shani in Mesha oder Vrishchika einen Aspekt Gurus, so ist der Mensch mit Glück und Reichtum bedacht, wird Minister des Königs sein und eine hohe Stellung am Hofe des Königs einnehmen. («Jataka-Bharanam» 18.288)
Die Ergebnisse eines Aspekts Shukras (der Venus) auf Shani (den Saturn) in Mesha (Widder) oder Vrishchika (Skorpion): Aspektiert Shukra Shani in Mesha oder Vrishchika, so unternimmt der Mensch viele Reisen, wird es an Glanz fehlen lassen und einen beunruhigten Sinn haben und ist an eine sündige, verdorbene Frau gebunden. («Jataka-Bharanam» 18.289)

