Der Jupiter im 7. Haus
Ergebnisse, die der Jupiter im siebten Haus des Horoskops gibt
Der Jupiter im 7. Haus: Der Mensch wird eine kluge, schöne, gütige, ergebene Frau haben, mit der zusammen ein glückliches Eheleben besteht. Zum Menschen kommt der Erfolg nach der Ehe. Er findet gute Partner im Geschäft. Der Jupiter sieht aus dem 7. Haus das erste Haus. Das macht den Menschen schön, gesund, klug und erfolgreich. Garga Muni sagte, dass der Mensch, wenn im 7. Haus der Jupiter steht, mit einer Frau leben wird. Doch nach meinen Beobachtungen gelingt das in der heutigen Gesellschaft nicht allen. Alle sind sich darin einig, dass ein unbeschädigter Jupiter ausgezeichnete Ergebnisse in allen Lebensbereichen des Menschen bringt. (Mahesh Dharmadasa)
Der Jupiter (Guru) im 7. Haus. Ein guter Ehepartner, Großmut, eine gute Gesundheit, viele Freunde. Menschen mit einer solchen Stellung des Jupiter sind fähig, gut mit Geld umzugehen und auf der gesellschaftlichen Leiter höher zu steigen als ihre Eltern. Sie erwartet Glück im Partnergeschäft oder in einem Geschäft, das mit dem Ausland verbunden ist. Der Erhalt von Geld durch den Ehepartner ist möglich. (Indubala)
Der Jupiter im 7. Haus: eine gute Gesundheit, ein würdiger Partner, Gedeihen. Der Mensch übertrifft mit seinen Eigenschaften den Vater. Jupiter und Venus, die Winkelhäuser beherrschen und im 2. oder 7. Haus stehen, werden zu gefährlichen Marakas. Steht der Jupiter in einer Kendra vom Lagna aus, so wird sich der Mensch in der Lebensmitte wohl fühlen. (Sri Govind Swarup Agarwal)
«Bhrigu-Sutra» 5.35-37
Der Jupiter im 7. Haus spricht von einem unruhigen Sinn und von hoher Bildung. Den Horoskopeigner erwarten große finanzielle Gewinne, und seine Frau wird gebildet, fromm und ihrem Mann ergeben sein. Ist der Herrscher des 7. Hauses schwach oder mit Rahu, Ketu, Saturn oder Mars verbunden oder von einem dieser Planeten aspektiert, so wird der Horoskopeigner unerlaubte Beziehungen zu Frauen haben, die nicht seine Ehefrauen sind. Ist der Jupiter mit Wohltätern verbunden oder steht er in seinem eigenen Zeichen oder im Zeichen der Erhöhung, so empfindet der Horoskopeigner eine tiefe Zuneigung zu seiner Frau und erlangt durch sie Reichtum. Er wird glücklich sein und erlangt in seinem 34. Lebensjahr große Ehre.
Kommentare:
In einer Kendra stehend, gibt der Jupiter vortreffliche Ergebnisse im Bereich der Bildung, der Finanzen und der ehelichen Beziehungen. Bei einer Stellung in den Zeichen Schütze, Fische und Krebs bildet sich ein Hamsa-Yoga. Es können Zweifel an den günstigen Ergebnissen beim Jupiter im Krebs entstehen, da der Steinbock das aufsteigende Zeichen ist und der Jupiter zum Herrscher des 3. und 12. Hauses wird.
Dieser Zweifel wird von Kalidasa in seinem berühmten Traktat «Uttara-Kalamrita» in der folgenden Shloka zerstreut: «Der Jupiter, der das 3. und das 12. Haus beherrscht, bringt dem Horoskopeigner großen Segen. Dasselbe trifft zu, wenn der Jupiter Herrscher des 8. Hauses ist oder wenn er das 8. Haus einnimmt» (Auszug aus der Shloka 9, Khanda 4).
Außer dem Hamsa-Yoga wird der Jupiter im Falle einer Anwesenheit im Schützen und in den Fischen zum Herrscher des 7. und 10. beziehungsweise des 4. und 7. Hauses und bildet ein sehr starkes Dhana-Yoga, dessen Ergebnis Reichtum ist. Aus dem 7. Haus wirkt der Jupiter auf das 1., 3. und 11. Haus und gibt dem Horoskopeigner Gesundheit, Kraft, Liebe zum Reisen, Einfluss in der Gesellschaft und gute Freunde.
Die «Brihat-Jataka» beschreibt das Hamsa-Yoga folgendermaßen: «Die Füße des Geborenen werden mit den günstigen Zeichen der Muschel, des Lotos, des Fisches und der Ankusha geschmückt sein. Er wird schön sein, von anderen geliebt, tugendhaft, gerecht und rein im Geiste». Die genannten Zeichen, die von Linien an den Füßen gebildet werden, weisen ebenso wie das Hamsa-Yoga auf eine «göttliche Auserwähltheit» und auf eine hohe Mission in diesem Leben hin. In den Veden wird ausführlich beschrieben, mit welchen Zeichen am Körper diese oder jene Avatara (Verkörperung) Gottes bedacht ist. Eben an ihnen und an den Angaben in den heiligen Schriften erkennt man das Kommen eines Propheten, eines Gesandten oder Gottes Selbst. Zum Beispiel hat Sathya Sai Baba, der als Verkörperung von Shiva-Shakti (der göttlichen Energie des Herrn Shiva) gilt, die entsprechenden Zeichen am Körper: das Swastika, den Lotos, die Keule und andere.
Der Herr Krishna, der sich vor 5 Tausend Jahren auf der Erde verkörperte, hatte Zeichen an den Füßen und Handflächen sowie das Zeichen des Shrivatsa auf der Brust, die der Höchsten Göttlichen Persönlichkeit gehören. Es gibt eine Überlieferung, dass Arjuna, sein Freund, erstaunt ausrief, als Krishna ihm die «Bhagavad-Gita» erzählt hatte: «Mein lieber Herr! Die Nachkommen werden nicht glauben, dass Du Selbst in diese materielle Welt gekommen bist. Lass etwas zur Erinnerung an Dich zurück». Da trat Krishna mit dem Fuß auf einen Stein, und dieser Stein bewahrte die Spur des göttlichen Fußes Krishnas. In Vrindavan, an einem der heiligsten Orte Indiens, wird in einem alten Tempel dieser heilige Stein aufbewahrt — «Krishna-Pada», wo sich die göttlichen Zeichen deutlich unterscheiden lassen.
Als Beispiel für ein Hamsa-Yoga des Jupiter im 7. Haus und für die erstaunliche Genauigkeit der Vorhersagen des Jyotisha kann das Horoskop Jesu Christi dienen.
Andere Meinungen bezüglich des Jupiter im 7. Haus:
«Brihat-Jataka» — der Horoskopeigner übertrifft mit seinen Vorzügen und Errungenschaften den Vater.
«Phaladipika» — ein Mensch mit einer solchen Stellung des Jupiter im Horoskop wird eine gute Frau und gute Kinder haben und wird edelmütiger sein als sein Vater.
«Saravali» — der Geborene wird schön sein, wird seinen Vater übertreffen, wird Redner und Dichter werden, eine hohe Stellung einnehmen und dank seines Verstandes und seiner Bildung Bekanntheit erlangen. Ihn erwartet Glück in der Ehe.
«Chamatkar-Chintamani» — vernünftig, stark, tugendhaft, keusch, sehr schön und mächtig wird der Horoskopeigner sein. Er wird kein Interesse an Frauen zeigen, die nicht seine Ehefrauen sind, und wird seine Sinne beherrschen können.
Anmerkung: Alle Autoren stimmen darin überein, dass der Jupiter im 7. Haus sehr gute Ergebnisse gibt. Die Aussagen darüber, dass der Horoskopeigner seinen Vater übertrifft, beruhen darauf, dass das 7. Haus das elfte vom 9. Haus aus ist.
«Bhrigu-Sutra» mit Kommentaren von Indubala
«Jataka-Bharanam» 17.55
Ergebnisse der Stellung des Jupiter (Guru) im 7. Haus
Steht der Lehrer der Götter (Guru) in der Bhava der Frau (der 7. Bhava), so erlangt der Mensch Freude am Lesen der Shastras. Er ist von Natur aus zuvorkommend, sehr glücklich dank Frau und Reichtum; er ist ein vortrefflicher Ratgeber und Dichter.
Kommentare: Guru [der Jupiter] aspektiert, wenn er in der 7. Bhava [dem 7. Haus] steht, die 11. Bhava, die Lagna-Bhava und die 3. Bhava, deshalb ist das Einkommensniveau des Menschen sehr hoch, er erreicht seine Ziele leicht, besitzt eine erhabene Persönlichkeit, genießt körperliche Gesundheit und erhält die Hilfe seines jüngeren Bruders und seiner Partner. Der Jupiter im 7. Haus gilt als außerordentlich günstig für Größe und Gedeihen.
Der erfahrene Astrologe Varaha Mihira sagte, dass ein solcher Mensch im Vergleich zu seinem Vater mehr gute Eigenschaften habe. Außerdem ist er schön, besitzt einen guten Geschmack, ist stark und gesund, geduldig und freigebig.

