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Makaranda Sarini, Ausgabe von 1923

Datum 05 Sep 2026
Makaranda Sarini, Ausgabe von 1923

Makaranda, der Sohn des Ananda, stellte seine Tafeln 1478 in Kashi (Benares) zusammen — Shaka 1400. Er sagt es selbst im ersten Vers: «auf der Grundlage der Schule der Surya-Siddhanta, zum Wohl der Welt». Die Tafeln verbreiteten sich weit und wurden für vier Jahrhunderte das wichtigste Rechenhilfsmittel der Saurapaksha; nach ihnen wird bis heute ein Teil der indischen Panchangas berechnet.

Für unsere Rechenmaschine erwies sich das als Schlüsselquelle, und das ergab sich nicht aus dem Lesen, sondern aus dem Rechnen. Für vier Planeten hielten wir Korrekturen der mittleren Länge, die blind am Kartenkorpus ermittelt worden waren: Merkur +6,1047°, Jupiter −3,0527°, Venus −4,5786°, Saturn +4,5761°. Ihre Verhältnisse erwiesen sich als genau −8 : +16 : −12 : +12 — also als ganzzahlige Korrekturen der Umlaufzahl je Mahayuga, und zwar eben jene, die bei Makaranda stehen.

Mehr noch: Der gemeinsame Faktor nannte die Epoche. Ist eine Korrektur einmal berechnet und eingefroren, so entspricht der Faktor der Zahl der Jahre vom Beginn des Kali-Yuga bis zu dieser Epoche, und für alle vier Planeten ergab er Kali 4579 — also Shaka 1400, das Jahr der Abfassung des Buches selbst. Eine Durchmusterung der gemeinsamen Epoche am Korpus legt das Minimum genau ebendorthin, auf ein Zehntel Jahr genau.

So wurden vier angepasste Konstanten durch ein einziges Datum und eine ganzzahlige Tafel ersetzt. Eine blieb offen: Für Mars geben weder Makaranda noch Dikshit eine Korrektur der Umläufe an, unsere Rechnung aber braucht sie — +1°23′30″. Sie stammt also aus dem Kshepaka, der Anfangsstellung in den Tafeln selbst, und ebendort suchen wir sie in diesem Buch.

Ausgabe von 1923, neunundachtzig Seiten. Eine Textebene fehlt im Scan völlig: Die Tafeln sind mit Devanagari-Ziffern gesetzt, und der Erfassung sind sie nicht zugänglich. Die Seiten werden mit den Augen gelesen.

Angaben zur Ausgabe: 89 Seiten, 2,2 MB.

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